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Plattensäge liegend gebraucht oder neu?

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    Plattensäge liegend gebraucht oder neu?

    Hallo,
    Ich bin relativ neu hier und wir überlegen uns ob wir uns eine Plattenaufteilsäge zulegen. Gibt es von vornherein wichtige Einwände die gebrauchte Maschinen sofort vom Radar werfen oder eher nicht. Ich weiß die Frage ist sehr allgemein....Wir haben damit aber keine Ehrfahrung und ich würde gern hören was Tischler davon halten die damit schon Jahre zu tun haben....Bis Jetzt haben wir immer alles mit einer Striebig geschnitten und auf einer Morbidelli Formatiert. Wir produzieren hauptsächlich individelle Möbel und Planen mit Imos....Über Hilfe bin ich dankbar....

    #2
    Hallo,
    wir haben auch eine Striebig und formatieren auf der Weeke, so wie du. Die Passgenauigkeit der Dübelverbindung sind schon ganz ordentlich würde ich meinen auch denn die CNC schon 11 Jahte alt ist. Wenn man auf einer liegenden zuschneidet will man ja Zeit sparen und sich das formatieren sparen. Und hier geht es dann los das sich die Ungenauigkeiten von Säge und CNC summieren. In der Regel fährt man auch nach dem sägen erst die Kante an bevor es zur CNC geht, also noch eine Quelle dazwischen die Einfluss auf die Plattengrösse hat. Arbeitet ihr mit Etiketten? Wenn nicht muss man sich auch noch Gedanken machen wie man an die richtige Seite die Kanten bekommt. Wenn die Platten von der CNC kommen kann man in der Regel sofort erkennen was das mal wird und wo welche Kante dran muss, hat man nur eine nackte Platte ist das nicht immer ganz so einfach.
    Wir stehen in absehbarer Zeit genau vor der selben Entscheidung, haben aber auch noch keine Entscheidung getroffen.
    Vor 2 Wochen haben wir mangels Zeit von einem grossen Zulieferer einige Korpen zugekauft. Da habe ich mir natürlich ganz genau angesehen wie die Industrie so fertigt. Aufgefallen ist mir da sofort das die Platten auch formatiert waren und nicht gesägt was ich erwartet hätte. Es war aber zu erkennen das die Fasern auf gegenüber liegenden Seiten in die selbe Richtung standen, es dürfte also im Durchlauf auf beiden Seiten gleichzeitig gefräst worden sein.
    Bisher bin ich der Meinung das wenn man eine hohe Passgenauigkeit haben will entweder formatiert werden muss oder man hat einen Messtaster an der CNC der die Kante antastet die nicht am Anschlag liegt. Etiketten würde ich auch als sehr nützlich einstufen.

    Die Frage Plattensäge neu oder gebraucht hängt auch damit zusammen wie man danach weiter fertigt. Wird weiter formatiert tut es auch was altes, wenn nicht wird man um jeder 1/10 Genauigkeit kämpfen müssen.

    Gruss
    Frank

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      #3
      Wir haben letztes Jahr eine neue HPP in Kombination mit einem TLF integriert. Unsere alte HPP würde ich gebraucht nicht anfassen, war eine "Montagsmaschine" von Homag.
      Wenn die Säge noch aufgebaut ist könnte man darüber nachdenken da ihr dann die Winkligkeit, Maßhaltigkeit, etc. prüfen könntet.
      Eine Maschine ohne AV Anbindung würde ich nicht mehr kaufen.
      Die Maschinennummer würde ich beim Hersteller abklopfen auf regelmäßige Wartungen und ob außergewöhnliche Vorkommnisse waren.
      Am besten einen fähigen Monteur mitnehmen der die Führungen, Antriebe, etc. Beurteilen kann.
      Wie gepflegt ist die Maschine? Wie abgerockt sehen die Lufttische aus? Wie sieht es um die Maschine aus und im Rest der Werkstatt? Das sagt auch einiges aus.
      Schneide mal 25mm MDF auf 2800mm Länge, über die Schnittqualitätt/Schnittbild an der Kante siehst Du wie der Sägewagen noch läuft.
      Betriebsstunden auslesen wenn es geht und Anzahl der geschnittenen Teile.
      Je nach Alter können Ersatzteile ein Problem darstellen (Monitor, Steuerung, Antriebe, etc.)
      Was aber auch ein wichtiger Punkt ist, wie sieht der Support beim Maschinenhersteller oder Händler aus? Bei Homag ist dieser seit der Umstellung auf die Zentrale Rufnummer eine totale Katastrophe!
      Wie habt ihr vor die Säge mit Material zu bestücken? Lager ihr die Platten schon liegend?

      Gruß Dirk
      VG Dirk

      http://www.zenit-messebau.com

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        #4
        Hallo,
        man bekommt immer mal wieder gut gebrauchte. Aber wie Dirk schon schreibt, muss man genau hinsehen...
        @Frank: Im Durchlauf gefräst ist aber sehr ungewöhnlich, oder? Bei den meisten großen läuft es ja so ab: Liegende Plattensäge -> Kante/Doppelend. -> Durchlaufbohranlage/o.g.
        Aufgrund der Genauigkeit bin ich auch ein Freund vom Formatieren. Teile müssen ja eh auf das BAZ. Und ob man in der Einzelanfertigung mit der liegeden so viel schneller ist, steht auch auf einem anderen Blatt (Sicherlich könnte man die Beladung/Entnahme körperschonender ausführen). Aber das hängt auch immer von der Struktur der Fa. ab und welchen Durchlauf man so hat.
        Und zu den Etiketten: Die sind ja eigentlich unverzichtbar um vernünftig zu arbeiten...
        Achso: Nestingmaschinen kommen ja auch immer mehr in die Werkstätten. Soll ja auch gut laufen. Aber wie ist das hier eigentlich mit den Spannungen in den Platten? Beim Sägen und anschließendem formatieren stört mich das ja nicht so sehr...

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          #5
          Meine Erfahrung ist das die liegende Plattensäge schon sehr genau zuschneidet.
          Die tolleranzen entstehen durch die Spannungen im Material,und die sind teilweise sehr unterschiedlich!
          Es gibt Situationen wo es ohne Spannungsfreischnitt einfach nicht geht.
          Wenn ich einen langen Streifen abschneide und dieser 10-15mm krumm ist werden auch die kurzen Teile die Ich daraus schneide nicht winkelig werden (schon garnicht wenn Ich jetzt die runde Seite an den Anschlag lege).
          Aber gerade wenn es um größere Mengen geht und die Plattenzuschnitte nicht zu groß sind kann da 1Mann am Tag schon problemlos mehrer Pakete Spanplatten zuschneiden (Kran mit Sauganlage vorausgesetzt).
          Wenn das mit dem Spannungsfreischnitt schon in der AV berücksichtigt wird geht das gut,später einfügen in schon fertige Schnittpläne ist meist schwierig da der Platz fehlt.
          frank
          Bei größeren Anlagen ist das Formatieren im Durchlauf wohl üblich,zuschnitt 4-5mm größer (pro Seite),mit einem Zerspaner bis auf 1mm,und dann den letzten mm mit dem Fügefräser.
          Danach Kante dran,oder auch nicht.
          Am Ende drehen und durch die 2 Doppelend Anlage,fertig.

          https://www.homag.com/produktdetail/...610-profiline/

          Gruß,
          Daniel

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